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Bayerische Staatsbibliothek

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Basisinformation
Signatur
BSB
Name
Bayerische Staatsbibliothek
Straße
Ludwigstr. 16
Homepage
https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/
Archivtyp/-sparte
vocabularystrict
Staatsbibliothek ref
PLZ
80539
Bearbeitungsstatus
vocabularystrict
05 veröffentlicht ref
Letzte Bearbeitung
7
Archivbeschreibung
multilang
Die Bayerische Staatsbibliothek (BSB) in München weist innerhalb ihrer Handschriftensammlung umfangreiches Material zu Indien auf, insbesondere bestehend aus Nachlässen verschiedener Indologen. Zu nennen sind insbesondere die Nachlässe der Gebrüder Hermann, Adolph, Emil und Robert Schlagintweit sowie die Nachlässe der Indologen Julius Jolly, Hanns Oertel, Heinrich Robert Zimmer, Albert Grünwedel und Heinrich Hoffmann. Die Nachlässe sind über ein digitales Nachlassverzeichnis im OPAC der Bayerischen Staatsbibliothek einsehbar. Über die hier verzeichneten Nachlässe hinaus gibt es weitere, die erst im Laufe der Zeit von der BSB verzeichnet werden sollen, so etwa den Nachlass Walther Wüst unter der Signatur Ana 625 und den Nachlass Wilhelm Geiger unter der Signatur Ana 669. Es empfiehlt sich entsprechend, die Verzeichnung weiterer relevanter Bestände im Auge zu behalten und den Stand der Verzeichnung regelmäßig bei den Mitarbeitern der Handschriftensammlung zu erfragen. Recherchiert werden können Bestände direkt über den OPAC (https://opacplus.bsb-muenchen.de/metaopac/start.do?SearchType=2) aber auch über Kalliope (https://kalliope-verbund.info). Beschreibung der Handschriftensammlung der BSB: "Die Handschriftensammlung der Bayerischen Staatsbibliothek gehört zu den umfangreichsten und bedeutendsten überhaupt: Gut 41 000 abendländische und 18 000 orientalische bzw. asiatische Handschriften, etwa 70 000 Musik-Handschriften, rund 1 100 Nachlässe und über 36 000 Autographen sichern der Bayerischen Staatsbibliothek einen Platz in der Spitzengruppe der Bibliotheken der Welt. Zeitlich umspannen die handschriftlichen Materialien mehr als vier Jahrtausende: von der babylonischen Keilschrifttafel aus dem 21. vorchristlichen Jahrhundert über antike Papyri und Ostraka hin zu mittelalterlichen Pergamenthandschriften in Kodex-Form und spätmittelalterlichen und (früh)neuzeitlichen Handschriften auf Papier, die bis in die Gegenwart reichen. Der Bestand an mittelalterlichen Codices beträgt etwa 17 000 , wobei der prozentuale Anteil bei den lateinischen Handschriften (inklusive der Fragmente) insgesamt am höchsten ist. Geographisch umfassen die abendländischen Handschriften nahezu sämtliche Länder Mittel-, West, Süd- und Nordeuropas sowie Osteuropa. Der Schwerpunkt liegt auf dem süddeutsch-bayerischen Bereich, in dem ein Großteil der lateinisch- und deutschsprachigen Texte entstanden bzw. abgeschrieben worden ist. Zahlenmäßig überwiegt das Lateinische als die Wissenschafts- und Kirchensprache des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Die Texte der Nachlässe und Autographen sind überwiegend deutschsprachig, darüber hinaus ist auch eine Vielfalt anderer europäischer und außereuropäischer Sprachen vertreten. Inhaltliche Schwerpunkte liegen im Bereich der Theologie (Bibel, Bibelexegese, liturgische Texte, Predigten und Gebetbücher) und der klassischen Bildungsfächer (den „sieben freien Künsten“) sowie dem Recht und der Literatur (Dichtung genauso wie Prosa). Der thematische Reichtum des Bestands spiegelt somit mehr als ein Jahrtausend europäische Geistesgeschichte wider. Seit der Frühen Neuzeit vergrößert sich die thematische Vielfalt ungemein. Bei den Nachlässen und Autographen sind alle Bereiche der Wissenschaften und der Künste vertreten." Quelle: https://www.bsb-muenchen.de/sammlungen/handschriften/ueber-die-sammlung/
Telefon
E-Mail
Fax
Arbeitsschritte
vocabularystrict
Notizen
Offizielles Kürzel
BSB
ISIL-Nr.
Bezüge
Ort
relationstrict
18923550-4260-48b3-970a-c96eadc0af20 ref

Das moderne Indien in deutschen Archiven 1706–1989 (MIDA) ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördertes Langfristvorhaben