Übersicht
Überblick über die Registry-Aktivität und aktuelle Einträge.
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3598 results across 180 pages
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| 0397c11e… | Generalkonsulat Djidda | 3a600b60-89f1-4b38-8d90-9b469142523a ref | Bestand ref | BAV 69-DJID | Schriftgut ref | 1955-01-01 | 2005-12-31 | Dieser Bestand enthält eine Akte über die politischen Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und Pakistan. | 4 | 05 veröffentlicht ref | Bestandsgeschichte:<lb/>Generalkonsulat Djidda (DJID), Saudi-Arabien (SAU)<lb/><lb/>23.09.1955 als Gesandtschaft errichtet<lb/><lb/>09.06.1959 in eine Botschaft umgewandelt (ÜBS, Mitt 1959)<lb/><lb/>13.05.1965 Abbruch der diplomatischen Beziehungen; Schutzmachtvertretung Italien<lb/><lb/>18.09.1973 als Botschaft wieder eröffnet<lb/><lb/>16.03.1985 Botschaft nach Riad (s. dort) verlegt, Herabstufung in ein Generalkonsulat<lb/><lb/>01.07.2000 Umwandlung des Generalkonsulats in eine Außenstelle der Botschaft Riad<lb/><lb/>29.06.2007 Anhebung der Außenstelle in ein Generalkonsulat <lb/><lb/>Inhaltliche Charakterisierung:<lb/>DDR, Politik, Palästinenser-Frage, Nahost-Konflikt, Staatsbesuche, Arabische Liga, Verwaltung, Liegenschaftsangelegenheiten, Kultur, Deutsche Schule, Goethe-Institut, Kirchen, Wirtschaft, Israel-Boykott, Rüstungsexporte, Erdöl, OPEC, Verlegung der Botschaft nach Riad, Entwicklungshilfe, Hedjas-Bahn, Eherecht, Personenstandsrecht, Ausländerrecht, Asylrecht, Rechtshilfe in Strafsachen, deutsches Vorkriegsvermögen, Außenstelle Riad (1975-1977).<lb/><lb/>Quelle: Beständeübersicht PA AA | Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes >> 2. Akten >> 2.4 Bundesrepublik Deutschland - Auslandsvertretungen >> 2.4.4 Auslandsvertretungen D-E | 7,3 lfm.; 142 AE | 7e645a59-6ce8-4dc6-9996-17eada95a7c1 ref | 5a28b6ae-4848-4488-bd18-1f7479cde57e ref Saudi-Arabien ref | |||||||||||
| 039e84b1… | Universität I | 55d4575c-7f29-4cd4-9a5e-6fe5ef96662a ref | Bestand ref | 364-5 I | 1919-01-01 | 1965-12-31 | Im Bestand finden sich Akten zu Einrichtungen der Universität, die sich mit Indien beschäftigen, neben solchen Archivalien, die die Beziehungen zu Indien und Pakistan thematisieren; spezieller auch zum Studenten- und Wissenschaftleraustausch mit Indien. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Archivierungsgeschichte: Die Retrokonversion der Daten erfolgte in den Jahren 2009-2011.<lb/>Der Bestand ist wie folgt zu zitieren: Staatsarchiv Hamburg, 364-5 I Universität I, Nr. ...<lb/>Kommentierte Beständeübersicht: Die Universität Hamburg (ursprünglich Hamburgische Universität, in der NS-Zeit "Hansische Universität") wurde 1919 gegründet. Zu ihrer langen Vorgeschichte gehören die Traditionen des Akademischen Gymnasiums (s. 362-1), der Wissenschaftlichen Anstalten (s. 364-4, 612-4), des Kolonialinstituts (s. 364-6, -7, -8) und der Hamburgischen Wissenschaftlichen Stiftung. 1921 erhielt die Universität eine Rektoratsverfassung und vier Fakultäten: Rechts- und Staatswissenschaften, Medizin, Philosophie, Naturwissenschaften. 1954 kamen zwei Fakultäten hinzu: als Neugründung die Evangelische Theologie und die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften als Abtrennung von der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. 1969 erhielt die Universität eine Präsidialverfassung und eine reformierte akademische Selbstverwaltung auf drei Ebenen (Konzil/Akademischer Senat, Fachbereichsräte, Institutsräte). Im gleichen Jahr wurden die 6 Fakultäten auf 15 Fachbereiche aufgeteilt. Inzwischen hat sich die Zahl der Fachbereiche auf 19 erhöht; dazu kommen senatsunmittelbare Einrichtungen, fachübergreifende Studieneinrichtungen und hochschulübergreifende Studiengänge.<lb/>Das Archiv der Universität wird im Staatsarchiv verwahrt. Die akademische Selbstverwaltung mit mehreren Ebenen und zahlreichen selbständig aktenführenden und registraturbildenden Stellen legt eine provenienzgerechte Gliederung in mehrere Bestände nahe. Der überwiegende Teil der Akten der Rektoratsverwaltung (Hauptverwaltung) wird in diesem Best. verwahrt, darunter Akten zum Allgemeinen und Technischen Vorlesungswesen, zur Volkshochschule und zu allgemeinen wissenschaftlichen, kulturellen und politischen Angelegenheiten.<lb/>(Staatsarchiv Hamburg, Kommentierte Beständeübersicht) | 3 Fachverwaltung - 36 Schul- und Kultuswesen - 364 Wissenschaftliche Anstalten und Institute 364-5 Universität - 364-5 I Universität I (1919-1965) | 9cf0fc32-e170-41f0-bc5d-57d8964a08a5 ref 2d9c969e-df45-476b-8345-6692801b9afa ref | 100ee9fa-e204-4ef4-af68-8f312b75350e ref f1259ffd-cf22-4ba7-b50c-830cb7d44d72 ref | ||||||||||||
| 03ae0f63… | Medizinalwesen | 3a600b60-89f1-4b38-8d90-9b469142523a ref | Bestand ref | RZ 506 | Schriftgut ref | 1904-01-01 | 1945-12-31 | Enthält eine Akte betreffs Ausstellungen vom Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, die auch eine Unterstützung für das geplante indische Hygiene-Museum in Bombay thematisiert; eine weitere Akte betrifft die Frage der Niederlassung deutscher Ärzte in Bombay (1912-1914), schließlich findet sich eine betreffs u.a. der Bekämpfung von Epidemien in Bombay (1935). | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Bestandsgeschichte<lb/>Akten über das Medizinalwesen, deutsche Krankenhäuser und Ärzte im Ausland wurden zunächst im Referat II M, ab 1. Oktober 1920 in der Abteilung IX A, ab 1. März 1922 bei VI A, ab 15. Mai 1922 bei VI E (Deutsche Krankenhäuser und Ärzte im Ausland, einschließlich Russisches Hilfswerk), ab 1. Juli 1924 bei VI A, im Laufe des Jahres 1925 bei VI D und ab 1. Januar 1927 bei VI W bearbeitet. Referat VI W hieß seit 15. Mai 1936 Kult W und seit 1. April 1943 Kult Pol W.<lb/>Inhalt<lb/>Medizinalwesen (Abteilung II) und Gesundheitswesen (VI W/ Kult W).<lb/>Aus der Abteilung II-Medizinalwesen befinden sich nur einige Bände über deutsche Heilstätten und Krankenhäuser im Ausland im Politischen Archiv<lb/>Quelle: Beständeübersicht PA AA | Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes > 2. Akten > 2.1. Deutsches Reich - Zentrale > 2.1.5. Kultur | 2,4 lfm. | 23a49ded-f351-4638-9800-cc8a16d180bf ref 11946fcb-9fb4-4420-9132-16654ecbee6a ref baa42651-5e81-4476-953d-8eaec9927e6b ref de84b9be-974d-471c-a2db-aaa228f60b71 ref 3d27923e-9c2f-42b4-8e23-e9994b380b7a ref 42798aa9-4eff-4e35-ab3d-41315a8e49b4 ref d326f0cd-d1ac-46a1-814d-77a8caf7de8c ref 4d57e855-2d37-46ab-aa89-c9535e43dbb5 ref 5a3cbc7f-c524-416a-9193-4d96b71330fd ref | Dresden ref 709db6a6-e6f7-4ca1-b710-e125fb0d2719 ref Deutsches Reich ref | 3ebf3d87-7ec1-47d1-83bc-79ce3cf29522 ref | |||||||||
| 03bc33f8… | Nachlass Ratzka | 53e271be-233c-473d-9c87-69c519aa3ac3 ref | Bestand ref | NL Ratzka | Manuskripte ref | 1908-01-01 | 2002-12-31 | Im Nachlass der Schriftstellerin Clara Ratzka finden sich unter anderem drei Manuskripte von Reiseberichten, die als Digitalisate auf archive.nrw.de einsehbar sind.<lb/>Die Titel der Reiseberichte, die 1928 für die Serie "Reiseberichte aus aller Welt" im Berliner Lokalanzeiger entstanden sind, lauten:<lb/>"Indien. Hinauf zum Himalaja"<lb/>"Indien. Mungo und die Schlange"<lb/>"Indien. Delhi und Benares". | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Clara Ratzka (geb. 04.09.1872 in Hamm, gestorben 03.11.1928 in Berlin) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie verfasste unter anderem Romane, Gedichte und Reiseberichte und war eine wichtige Figur der Berliner Kulturszene zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit Münster verbindet die Schriftstellerin ein mehrjähriger Aufenthalt als Schülerin, vor allem aber ihr bekanntester Roman Familie Brake. Ein Roman aus dem alten Münster. Als sie sieben Jahre alt war, zog die Familie nach Münster. Clara Ratzka verlebte Kindheit und Jugend in dieser Stadt, deren Geist und Atmosphäre sie nachhaltig prägten. In Familie Brake offenbart sie eine intime Kenntnis der Stadt. Clara Ratzka heiratete mehrmals, wohnte zeitweilig in London, Paris, New York und bereiste die ganze Welt. Ihr zu Ehren wurde am 12.04.1954 der Clara-Ratzka-Weg im Stadtteil Sankt Mauritz benannt. Lange vergessen, engagierte sich seit 1998 die Clara-Ratzka-Gesellschaft, die zum 70. Todestag der Schriftstellerin in Münster gegründet wurde, für die Erforschung ihres Nachlasses und eine Wiederveröffentlichung ihrer vergriffenen Bücher.<lb/>Weitere biographische Angaben sind hier zu finden:<lb/>https://www.stadt-muenster.de/ms/strassennamen/clara-ratzka-weg.html<lb/><lb/>Bestandsgeschichte:<lb/>Der Nachlass wurde dem Stadtarchiv 2004 als Depositum von der der Clara-Ratzka-Gesellschaft übergeben.<lb/><lb/>Inhalt:<lb/>Briefe (1919-1929); Essays, Erzählungen, Gedichte und Romane (1923-1926); Reiseberichte (1927-1928); Dissertation und wissenschaftliche Aufsätze (1908-1912); Materialsammlungen zu Biographien und einer geplanten Ausstellung (1908-2002). <lb/><lb/>(Quelle: www.archive.nrw.de) | 100 Verzeichnungseinheiten (0,7 lfm.) | Digitale Erfassung, April 2022 | 0ecdbce1-fdb2-4ca2-af3f-3ddf5b65f030 ref 22bb1825-10b0-43d5-995d-8ac51ca981be ref c014b8fe-515d-4e81-a079-34a2f8001827 ref | 6e0b8c1c-fd5d-4373-9ade-70039b681a07 ref 1ef3c961-3d66-41c6-b262-c35f22fce84e ref eeb364db-ec58-4a94-91b6-cf02a99a8408 ref 808e19d6-797b-4796-b5c3-12e40d317480 ref Himalaya ref | 11339 | |||||||||
| 03c0a305… | Komitee Arbeiter-und-Bauern-Inspektion | 76296e23-4730-4bbe-a428-5b46a126f3f4 ref | Bestand ref | DC 14 | Schriftgut ref | 1963-01-01 | 1990-12-31 | Zu Indien: Export von Anlagen und Druckmaschinen etc. nach Indien. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 105 | Standort: Berlin-Lichterfelde<lb/>Zusammengefasster Bestand der Überlieferung folgender Institutionen:<lb/>1963 - 1989 Komitee der Arbeiter-und-Bauern-Inspektion; 1990 Komitee für Volkskontrolle Staatl. und gesell. Kontrollorgan, das an den Apparat der ZKSK ( DC 1) anknüpfte und mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern wirkte; diente dem Partei- und dem Staatsapparat zur Durchsetzung von Beschlüssen bzw. Rechtsvorschriften im Bereich der Wirtschaft und der Verwaltungen; führte Überprüfungen auf Grund von Hinweisen und Beschwerden aus der Bevölkerung durch; der Vorsitzende des Komitees war Mitglied des MR; vom Komitee wurden Bezirks- und Zweiginspektionen angeleitet, denen Kreis-, Stadt- und Kombinatsinspektionen sowie Volkskontrollausschüsse unterstanden; 1990 Umbildung zum Komitee für Volkskontrolle und Unterstellung unter die Volkskammer.<lb/>Enthält v.a.:<lb/>Planung, Koordinierung und Auswertung von Kontrollen in der Wirtschaft und im Staatsapparat (außer Verteidigung, Sicherheit, Justiz und Auswärtiges) mit vielfältigen Zustandsbeschreibungen und Hinweisen auf Unzulänglichkeiten; Unterlagen von Leitungssitzungen.- Zusammenarbeit mit der Partei- und Staatsführung nur lückenhaft überliefert.<lb/>Quelle: BArch invenio | Berlin-Lichterfelde | 9f073c2b-4f0a-493d-8d30-c3832de16088 ref 517b0796-04ee-4944-a579-448165a3f3ce ref | ||||||||||||
| 03c0e7a7… | Familienarchiv Westphal/Suermondt | d450afeb-cf8f-490a-bab6-a9aebc5ee2d6 ref | Bestand ref | T 100/10 | 1735-01-01 | 2019-12-31 | Der Bestand enthält eine Archivalie mit Korrespondenz von Otto Westphal (1913-2004) aus seiner Tätigkeit als Wissenschaftler mit u.a. Wahid-Uddin Ahmad aus Pakistan aus den Jahren 1965-1966 (Sign. T 100/10 Nr. 83). Im Nachlassteil von Otto Eduard Westphal (1853-1919) befinden sich Briefe desselben an verschiedene Familienmitglieder, die u.a. seine Ostasienreise (u.a. Kairo, Bombay, Lucknow, Delhi, Kalkutta, Darjeeling, Hongkong, Foochow, Shanghai) mit Schilderungen der örtlichen Teekultur und -produktion, Beschreibung der Landschaft und Mentalität der Einwohner, örtliche Sehenswürdigkeiten sowie deutsche Kolonien betreffen. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Biographien der Familie Westphal/Suermondt<lb/><lb/>Otto Eduard Westphal (1853-1919)<lb/><lb/>Otto Westphal wurde am 12. Juli 1853 als ältester Sohn des Kaufmanns Carl Wilhelm Ludwig Westphal (1824-1900) und seiner Ehefrau, Mathilde Westphal geb. Schlüter (1830-1910) in Hamburg geboren. Carl Wilhelm Ludwig Westphal war Miteigentümer der von seinem Großvater gegründeten Firma G.W.A. Westphal Sohn & Co. Diese Firma befasste sich mit dem Import und Handel von Tee und besteht seit 1796 und bis heute.<lb/>Ab Herbst 1858 besuchte Otto Westphal eine Privatschule, wo er im Herbst 1869 die I. Klasse absolvierte und für ein halbes Jahr die Selekta besuchte. Parallel bekam er Unterricht in Englisch, Französisch, Latein sowie Physik und nahm Violinstunden.<lb/>Am 2. August 1870 begann Otto Westphal eine kaufmännische Lehre im Geschäft Dieckmann & Co, wo er bis 1873 als Lehrling arbeitete. Zudem absolvierte er das einjährige, militärische Examen vor der Militär-Ersatz-Behörde. Ab 1874 war er als kaufmännischer Angestellter bei Edm. Schlüter & Co. in London tätig, von wo er im Dezember 1876 nach Hamburg zurückkehrte.<lb/>Internationale Erfahrungen im Teegeschäft sammelte Otto Westphal von Januar bis Dezember 1877 auf einer Weltreise zu Teestudien, die ihn unter anderem nach Ägypten, Indien, China, Japan und in die USA führte.<lb/>Nach seiner Rückkehr erhielt Otto Westphal 1878 die geschäftliche Vertretungsvollmacht in der G.W.A. Westphal Sohn & Co. und wurde zwei Jahre später Teilhaber der Firma. 1881 heiratete Otto Westphal Ida Wilhelmine Amsinck (1860-1945), 1882 wurde der erste Sohn, Wilhelm Heinrich Westphal (siehe unten), geboren.<lb/>Otto Westphal bekleidete im Hamburg zahlreiche öffentliche Ämter. So war er mehrere Jahre Handelsrichter und Mitglied der Handelskammer. 1892 wurde er in die Hamburger Bürgerschaft gewählt, der er bis 1900 angehörte. In diesem Jahr wurde er auch in den Hamburger Senat gewählt. Als Senator und Präses der zweiten Sektion der Baudeputation fiel unter anderem der Bau des 1911 eröffneten Elbtunnels in seinen Zuständigkeitsbereich. Außerdem war Otto Westphal Mitglied des Aufsichtsrates der Deutschen Bank. Im Jahr 1903 wurde er schließlich zum Rathausherrn ernannt.<lb/>Otto Westphal starb am 6. Januar 1919 im Hamburg. <lb/>...<lb/><lb/>Otto Hermann Eduard Westphal (1913-2004)<lb/><lb/>Otto Westphal wurde am 1. Februar 1913 als ältester Sohn des Physikers Wilhelm Westphal (siehe oben) und seiner Ehefrau, Olga Westphal geb. Meyer-Delius (1889-1977), in Berlin geboren. Von 1919 bis 1925 besuchte Otto Westphal die Vorschule und das Gymnasium in Berlin-Zehlendorf. Nach der Scheidung der Eltern zog Olga Westphal 1925 zusammen mit ihren insgesamt vier Kindern nach Freiburg i. Br.<lb/>Von 1925 bis 1930 besuchte Otto Westphal die Schule Schloss Salem, die 1920 von Prinz Max von Baden, Kurt Hahn und Karl Reinhardt gegründet worden war und in der sein Vater, Wilhelm Westphal, von 1925 bis 1926 als Physiklehrer tätig war. In Salem bestand Otto Westphal 1931 das Abitur und begann anschließend das Studium der Chemie und Naturwissenschaften an der Universität Freiburg. 1932 wechselte Otto Westphal zum Studium nach Berlin, wo er an der Universität und Technischen Hochschule studierte und 1935 seinen Diplomabschluss erlangte.<lb/>An das Studium schloss sich eine Tätigkeit als Doktorand am Chemischen Institut der Universität Heidelberg an, wo Otto Westphal 1937 von Karl Freudenberg zum Thema "Über die gruppenspezifische Substanz A: Untersuchungen über die Blutgruppen des Menschen" promoviert wurde. Anschließend war Otto Westphal drei Jahre als Assistent am Chemischen Institut der Universität Heidelberg sowie am damaligen Kaiser Wilhelm Institut für medizinische Forschung, dem heutigen Max-Planck-Institut für medizinische Forschung, tätig. 1942 habilitierte sich Otto Westphal zum Dozenten für Chemie an der Universität Heidelberg, worauf der Ruf als Dozent für Organische und Biochemie an die Universität Göttingen sowie die Tätigkeit als Leiter der Biochemischen Abteilung des Chemischen Instituts der Universität Göttingen und der Praktika für Mediziner am dortigen Chemischen Institut folgte.<lb/>In den Göttinger Jahren lag der Forschungsschwerpunkt von Otto Westphal auf der Herstellung verbesserter Impfstoffe gegen kriegsbedingte Infektionskrankheiten, speziell gegen Fleckfieber und Salmonella-Erkrankungen, wobei sich seine Arbeit auch auf die Zusammenarbeit mit den Behringwerken in Marburg an der Lahn stützte. Die Forschungen von Otto Westphal wurden als kriegswichtig eingestuft, wodurch er und seine Mitarbeiter vor dem Einzug zum Militärdienst bewahrt wurden. Auch seine, vom nationalsozialistischen Regime als sogenannte "Halbjuden" eingestuften Mitarbeiter Botho Kickhöfen, Fritz Bister und Otto Lüderitz wurden so vor einem geplanten Einsatz bei der Organisation Todt zum Straßenbau in Polen bewahrt.<lb/>Durch die Militärregierung wurde Otto Westphal im Januar 1946 von seiner Tätigkeit an der Universität Göttingen entbunden. Der Unterausschuss für den Lehrkörper der Universität hatte im September 1946 entschieden, dass Otto Westphal seine Lehrtätigkeit als Hochschullehrer nicht fortsetzen dürfe, gestattet wurde ihm aber eine Forschungstätigkeit außerhalb der Universität. Allerdings wurde Otto Westphal schon im Oktober 1946 von der Militärbehörde wieder als Dozent und Institutsleiter eingesetzt und im März 1948 vom Entnazifizierungshauptausschuss Göttingen endgültig als "entlastet" eingestuft.<lb/>Hintergrund des Verfahrens war Otto Westphals Eintritt in die SS im November 1933 sowie seine Mitgliedschaft in der NSDAP von Mai 1937 bis September 1941. Im November 1938 reichte Otto Westphal ein Austrittsgesuch aus der SS ein und tat danach keinen Dienst mehr in der SS. Seit 1942 war Otto Westphal Mitglied der Reichsdozentenschaft, zudem war er Mitglied im NS Bund Deutscher Technik. Darüber hinaus konnte die Medizinhistorikerin Annette Hinz-Wessels nachweisen, dass Otto Westphal Teil des Netzwerkes von Wissenschaftlern war, in dessen Rahmen tödliche Fleckfieberimpfversuche an KZ-Insassen stattfanden (Vgl. Annette Hinz-Wessels: Immunologie in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus, in: Deutsche Gesellschaft für Immunologie (Hrsg.): Immunologie in Deutschland. Geschichte einer Wissenschaft und ihrer Fachgesellschaft, Berlin 2017, S. 79-126, hier S. 118).<lb/>Im November 1946 entschied sich Otto Westphal für die Tätigkeit als Mitarbeiter und ab 1947 als Leiter des Wander-Forschungsinstituts in Säckingen. Dieses Institut wurde von der schweizerischen Firma Wander AG Bern nahe der deutsch-schweizerischen Grenze gegründet, um ein von Paul Ehrlich entwickeltes Medikament gegen Syphilis, das aufgrund der alliierten Bestimmungen nach dem Krieg patentfrei war, zu produzieren. Da in England zeitgleich das geeignetere Mittel Penicillin auf dem Markt erschien, scheiterte dieses Vorhaben und der Schwerpunkt des Instituts wurde auf die Erforschung bakterieller fiebererzeugender Präparate zur Abheilung von Erkrankungen durch Fiebertherapie gelegt.<lb/>Neben seiner Tätigkeit als Leiter des Wander-Forschungsinstituts bemühte sich Otto Westphal zeitgleich um seine Umhabilitation als Dozent für Chemie an die Universität Freiburg, die 1948 erfolgte. Im Februar 1952 wurde er zum außerplanmäßigen Professor für Organische und Biochemie in der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Freiburg ernannt. 1958 lehnte Otto Westphal den Ruf auf den Lehrstuhl für Biochemie an der Universität Tübingen als Nachfolger von Adolf Butenandt ab. Im selben Jahr wurde der Sitz des Wanderforschungsinstituts von Säckingen in einen Neubau nach Freiburg verlegt, das 1962 von der Max-Planck-Gesellschaft als "Max-Planck-Institut für Immunbiologie" übernommen wurde. Otto Westphal war von 1962 bis 1982 Direktor dieses Max-Planck-Instituts. Nach der Emeritierung vom Freiburger Max-Planck-Institut war Otto Westphal von 1982 bis 1983 wissenschaftlicher Direktor des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und seit 1984 Emeritus der Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften.<lb/><lb/>Während seiner beruflichen Laufbahn war Otto Westphal Mitglied in verschiedenen nationalen und internationalen Fachgremien und erhielt zahlreiche Ehrungen und Preise für seine wissenschaftliche Arbeit.<lb/>Zu den Mitgliedschaften gehören:<lb/>1961 Ernennung zum Mitglied der Leopoldina und Wahl zum Fellow der New York Academy of Science<lb/>1968 Wahl zum Mitglied des Stiftungsrates der Paul-Ehrlich-Stiftung<lb/>1969-1977 Präsident der von ihm 1967 mitbegründeten Gesellschaft für Immunologie in Deutschland<lb/>1970 Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften<lb/>1975 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences<lb/>1978 Ernennung zum Ehrenmitglied der Deutschen Gesellschaft für Allergie und Immunitätsforschung<lb/>Bis Mitte 1982 Senator und Vorsitzender des Wissenschaftlichen Rates der Max-Planck-Gesellschaft<lb/>Wissenschaftlicher Berater der Weltgesundheitsorganisation in Genf, des Sloan Kettering Cancer Centers in New York und des International Institutes of Cellular and Molecular Pathology in Brüssel<lb/>Mitherausgeber der Biochemischen Zeitschrift und des Journal of Chromatography, Mitinitiator des "European Journal of Immunology"<lb/><lb/>Zu seinen Preisen und Auszeichnungen zählen:<lb/>1956 Claude-Bernard-Medaille der Universität Montreal<lb/>1959 Pasteur-Medaille der französischen Gesellschaft für Mikrobiologie<lb/>1962 Emil-Fischer-Medaille der Gesellschaft Deutscher Chemiker<lb/>1964 Emil-von-Behring-Preis<lb/>1965 Carus-Medaille der Akademie Leopoldina<lb/>1967 Medizinischer Ehrendoktor der Universität Gießen<lb/>1968 Paul-Ehrlich-und-Ludwig-Darmstaedter-Preis<lb/><lb/>In seiner Freizeit war Otto Westphal passionierter Flötenspieler.<lb/>Insgesamt war Otto Westphal dreimal verheiratet und hatte drei Kinder.<lb/>1984 zog Otto Westphal von Freiburg in die Schweiz, wo er am 14. November 2004 in Montreux verstarb. <lb/><lb/>...<lb/><lb/>Zur Bestandsgeschichte<lb/><lb/>Der Ausgangspunkt für das Familienarchiv Westphal liegt bereits im 18. Jahrhundert: In der "Urkunde der Familie Westphal" berichten verschiedene Familienmitglieder zwischen 1734 und 1832 über prägende Familienereignisse. Dazu gehören etwa Geburten, Todesfälle, Eheschließungen sowie die Gründung der Teehandelsfirma G. W. A. Westphal im Jahr 1796.<lb/>Diese Art Familienchronik wurde von Philipp Nicolaus Westphal (1712-1790) begonnen und von seiner Ehefrau Marie Eleonore geb. Isenbart (1727-1794) sowie von seinem Sohn, Gottlieb Wilhelm Alexander Westphal (1763-1841), dem Gründer der Teehandelsfirma, fortgeschrieben. Otto Eduard Westphal bemühte sich, das Werk seines Großvaters, Gottlieb Wilhelm Alexander Westphal, fortzuführen und setzte sich ebenfalls mit der Geschichte der Familie Westphal auseinander. Dies fand unter anderem in der 1899 in Privatdruck erschienen Arbeit "Die ersten Generationen der Familie Westphal in Gardelegen und Hildesheim und andere Familien-Nachrichten" seinen Niederschlag. Anknüpfend an diese Forschungen setzte sein Sohn, Wilhelm Westphal, die familiengeschichtlichen Arbeiten fort, was unter anderem in zahlreichen von ihm erstellten Ahnentafeln sowie den "Familiengeschichtlichen Mitteilungen", in denen Wilhelm Westphal seine Forschungsergebnisse zu verschiedenen Bereichen der Geschichte der Familie Westphal für die übrigen Familienmitglieder darlegte, dokumentiert ist. Die den genannten Arbeiten zugrundeliegenden Quellen und Belegexemplare gehören heute zum Bestand des Familienarchivs Westphal. Neben der Geschichte der Familie Westphal setzten sich sowohl Otto Eduard Westphal als auch Wilhelm Westphal zusätzlich mit der Geschichte der Familien der angeheirateten, weiblichen Familienmitglieder auseinander. Dazu gehört etwa die Geschichte der Familien Amsinck, Meyer-Delius und Schlüter, weshalb sich auch zu diesen Familien Dokumente im Familienarchiv Westphal befinden.<lb/>Nikolaus von Gayling-Westphal (1942-) baute auf den Vorarbeiten seiner Ahnen auf, wobei weniger die Erforschung der Familiengeschichte als vielmehr das Erhalten und Zusammentragen des Materials zur Familiengeschichte im Fokus standen. So kamen unter Nikolaus von Gayling Westphal neben den bereits vorhandenen familiengeschichtlichen Sammlungen auch die Nachlässe seines Großvaters Wilhelm Westphal sowie seines Vaters Otto Westphal zum Bestand des Familienarchivs Westphal hinzu. Neben Dokumenten zur Geschichte der Familie Westphal weitete Nikolaus von Gayling-Westphal seine Sammeltätigkeit auch auf Dokumente mit Bezug zur Familiengeschichte seiner Mutter, Olga Westphal geb. Freiin Gayling von Altheim (1912-1987) aus. Dazu gehörten Dokumente mit Bezug zum Adel des Oberrheins ebenso wie Unterlagen zur Geschichte der Familie ihrer Mutter Ada Suermondt (1885-1966). Der von Nikolaus von Gayling-Westphal engagierte Archivpfleger der Freiherr von Gayling'schen Archivverwaltung auf Schloss Ebnet, Paul-René Zander, bemühte sich, durch Kontaktaufnahme mit Verwandten von Ada Suermondt insbesondere Bildnisse von Angehörigen der Familie Suermondt zusammenzutragen. Neben dem persönlichen Nachlass von Ada Suermondt bildet diese Fotosammlung den zweiten Teil des Familienarchivs Suermondt. Der Nachlass von Ada Suermondt kam vermutlich nach ihrem Tod in den Besitz ihrer einzigen Tochter, Olga Westphal geb. Gayling von Altheim, und wurde wahrscheinlich nach deren Tod 1987 Teil des Oberrheinischen Adelsarchivs.<lb/>Das Oberrheinische Adelsarchiv (OAA) umfasst mehr als 190 laufende Regalmeter mit Archivalien zu verschiedenen Adelsgeschlechtern des Oberrheingebiets, die die Geschichte des Adels links und rechts des Rheins vom 9. bis ins 21. Jahrhundert mitbestimmten. Die Familienarchive Westphal und Suermondt sind eigener Bestand Teil des OAA. Das OAA wurde 1986 in der Ebneter Schlosskapelle untergebracht, nachdem diese zuvor restauriert und für Archivzwecke von Nikolaus von Gayling-Westphal umgebaut worden war. Das Westphal-Archiv ist seit Oktober 1991 im Schlossarchiv Ebnet hinterlegt.<lb/>2016 erwarb das Landesarchiv Baden-Württemberg nach langjährigen Verhandlungen mit Nikolaus von Gayling-Westphal das gesamte Oberrheinische Adelsarchiv. Am 16. März 2017 wurde in einem Festakt auf Schloss Ebnet symbolisch der letzte Karton des Oberrheinischen Adelsarchivs von Nikolaus von Gayling-Westphal an das Staatsarchiv Freiburg übergeben.<lb/>Seit Mai 2018 wurde das Familienarchiv Westphal/Suermondt von Susanne Brenneisen im Rahmen eines von der Stiftung Kulturgut Baden-Württemberg finanzierten Projektes erschlossen und verzeichnet. Der Bestand umfasst 933 Verzeichnungseinheiten in 28 lfd. m.<lb/><lb/>Inhaltliche Schwerpunkte<lb/><lb/>Familienarchiv Westphal<lb/>Inhaltlich lässt sich das Familienarchiv Westphal in vier große Hauptbereiche untergliedern, nämlich:<lb/>In den Nachlass von Otto Westphal, welcher etwa die Hälfte des Bestandes ausmacht, den Nachlass von Wilhelm Westphal, den Vorlass von Nikolaus von Gayling-Westphal sowie die familiengeschichtlichen Materialsammlungen (mit den genealogischen Forschungsergebnissen von Paul-René Zander). Diese vier großen Hauptbereiche werden durch kleinere Teilbestände ergänzt. Dazu gehören Archivalien mit Bezug zu Otto Eduard Westphal und seiner Ehefrau Ida Wilhelmine Westphal geb. Amsinck, zu den ersten Ehefrauen von Wilhelm Westphal und Otto Westphal sowie zu Verwandten von Nikolaus von Gayling Westphal.<lb/>Zum Nachlass von Otto Westphal zählen insbesondere Korrespondenzen mit nationalen wie internationalen Vertretern der Immunbiologie sowie Unterlagen, die Auskunft über seine berufliche Tätigkeit im Dr. Wander Forschungsinstitut in Säckingen sowie im Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg geben können. Auffällig ist, dass die berufliche Korrespondenz von Otto Westphal lediglich bis in das Jahr 1949 zurückreicht, sodass die Verbindungen von Otto Westphal zum Netzwerk der Wissenschaftler aus der Fleckfieberforschung während der NS-Zeit anhand der Korrespondenzen im Bestand nicht erforscht werden können. Auch die private Korrespondenz von Otto Westphal aus dieser Zeit enthält keinerlei Informationen zu diesen Verbindungen.<lb/>Neben der Korrespondenz, nimmt die Sammlung von Publikationen zu immunbiologischen Themen im Nachlass von Otto Westphal einen großen Platz ein. Hinzu kommt eine umfangreiche Fotosammlung aus dem privaten und beruflichen Umfeld von Otto Westphal sowie audiovisuelles Archivgut, etwa in Form von Filmen über das Dr. A. Wander Forschungsinstitut in Säckingen sowie Tonaufzeichnungen von Vorträgen von Otto Westphal. Diese Archivalien werden durch eine kleine Anzahl persönlicher Dokumente, Zeugnisse und Urkunden von Otto Westphal ergänzt.<lb/>Der Nachlass von Wilhelm Westphal umfasst eine umfangreiche Materialsammlung zu familiengeschichtlichen Themen, zu denen etwa Korrespondenzen und Dokumente verschiedener Vorfahren von Wilhelm Westphal wie auch der Familie Meyer-Delius gehören. Ergänzt werden diese Archivalien durch eine Reihe von Unterlagen mit Bezug zur Geschichte der Firma G.W.A. Westphal.<lb/>Neben der Materialsammlung besteht der Nachlass von Wilhelm Westphal aus einer Reihe von Korrespondenzen mit Freunden, Kollegen und Familienangehörigen. Die Briefe seiner ersten Ehefrau, Olga geb. Meyer-Delius, thematisieren auch den Militäreinsatz von Wilhelm Westphal während des Ersten Weltkrieges und am Rande auch seinen Einsatz im Regiment 36 von Fritz Haber. In den persönlichen Dokumenten finden sich zudem auch die militärischen Auszeichnungen von Wilhelm Westphal sowie die diesbezüglichen Urkunden.<lb/>Der Vorlass von Nikolaus von Gayling-Westphal umfasst insbesondere Dokumente, die seine kommunalpolitischen Aktivitäten in Konstanz und Freiburg widerspiegeln. Darüber hinaus ist der umfangreiche Bestand von Akten der Freiherr von Gayling'schen Verwaltung hervorzuheben, deren Geschäfte Nikolaus von Gayling-Westphal seit 1973 übernommen hatte, wobei die Laufzeit der Akten weit vor die Übernahme der Geschäfte durch Nikolaus von Gayling-Westphal hinausreicht.<lb/>Die familiengeschichtlichen Sammlungen sind keiner eindeutigen Provenienz zuzuordnen. Die Archivalien aus diesem Bereich umfassen neben den bereits erwähnten genealogischen Unterlagen wie Ahnentafeln, eine umfangreiche Sammlung von persönlichen Dokumenten und Urkunden zu verschiedenen Familienmitgliedern, Korrespondenzen zu familiengeschichtliche Forschungen, eine große Fotosammlung mit der Darstellung verschiedener Familienmitglieder sowie eine kleinere Sammlung von Objekten mit Bezug zur Familiengeschichte, zu der etwa auch eine silberne Taufschale der Familie Westphal gehört.<lb/>Die Unterlagen der genealogischen Forschungen von Paul-René Zander enthalten insbesondere Ahnenlisten von verschiedenen Angehörigen der Familie Westphal. Dazu gehört auch der französische Zweig der Familie Westphal.<lb/>Im Teilbestand mit Bezug zur ersten Ehefrau von Wilhelm Westphal, Olga Meyer-Delius, sind Briefe von Wilhelm Westphal enthalten, die seine Eindrücke vom Kriegsgeschehen schildern. Von seinem Einsatz im Regiment 36 unter Fritz Haber ist in der Korrespondenz allerdings nur wenig zu erfahren, da die Briefe zensiert wurden und gerade dieses Unternehmen der besonderen Geheimhaltung unterlag. Des Weiteren sind in diesem Teilbestand Briefe von Carmen Finckenstein geb. Hertz sowie von Otto Westphal an seine Mutter enthalten.<lb/>Im Teilbestand mit Bezug zur ersten Ehefrau von Otto Westphal, Olga Freiin Gayling von Altheim, ist, neben den Korrespondenzreihen und der genealogischen Sammlung, insbesondere die umfangreiche Fotosammlung hervorzuheben, welche auch zahlreiche Darstellungen ihrer Vorfahren mütterlicherseits, Angehörige der Familie Suermondt, enthalten.<lb/>Die Teilbestände mit Bezug zu Otto Eduard Westphal und Ida Amsinck enthalten insbesondere Korrespondenzen und Sammlungen von persönlichen Dokumenten. Die Korrespondenz von Otto Eduard Westphal bezieht sich auch auf die Ereignisse während des Ersten Weltkrieges sowie eine Ostasienreise von Otto Eduard Westphal mit Schilderung der örtlichen Teekultur.<lb/><lb/>Familienarchiv Suermondt<lb/><lb/>Das Familienarchiv Suermondt lässt sich in drei Teilbereiche einteilen:<lb/>Den privaten Nachlass von Ada Suermondt, die Sammlung von Bildnissen von Angehörigen der Familie Suermondt sowie Zeitschriftenartikel und Aufsätze über Angehörige der Familie Suermondt.<lb/>Die Bildnissammlung stammt von Ada Suermondt und enthält Bilder ihrer Vorfahren, die mitunter bis in das 19. Jahrundert zurückreichen. Die Bildnissammlung wurde durch Paul-René Zander ergänzt. Er legte auch die Sammlung der Zeitschriftenartikel und Aufsätze mit Bezug zur Geschichte der Familie Suermondt an.<lb/>Der private Nachlass von Ada Suermondt umfasst eine umfangreiche Sammlung von Fotoalben mit privaten Bildern ihrer Familie und Freunde, oftmals Urlaubsbilder, welche historische Aufnahmen bekannter Bade- und Kurorte wie etwa Biarritz enthalten. Besonders hervorzuheben ist auch eine Sammlung von Taschenkalendern mit beinahe täglichen Einträgen, die vom Jahr 1902 bis zum Tod von Ada Suermondt im Jahr 1966 reichen.<lb/><lb/>...<lb/><lb/>Quelle: Findbuch StAFr | Nachlässe und Familienarchive > Oberrheinisches Adelsarchiv > Gayling von Altheim'sches Gesamtarchiv Ebnet > Gayling von Altheim'sches Gesamtarchiv Ebnet: Familien- und Personenarchive | Nr. 1-933 | 5db41ac3-c2a1-4b9f-a2e0-cc8957b0ef5b ref 397b1d2e-5f9d-4998-8be1-31f44bfc7e79 ref 3abb3f74-6556-4585-ad48-cd2223ac484f ref f58f9f06-5f80-4ac8-9fac-27c94296c107 ref | b21159f2-3ec5-4448-bf0f-95283749db08 ref 5a28b6ae-4848-4488-bd18-1f7479cde57e ref Hamburg ref Ostasien ref 709db6a6-e6f7-4ca1-b710-e125fb0d2719 ref Darjeeling ref eeb364db-ec58-4a94-91b6-cf02a99a8408 ref 2fbf9042-4ab2-41b6-bf42-bcb6765f5b4a ref 873b1630-0b46-4b7a-9ad7-cf0a129f7915 ref | 2fb7c77b-29bf-4378-a17e-85d27d22c1e8 ref 5eccab9d-7847-4df0-bc14-2c8fbc1ab50a ref 1dadb7b1-13f8-4249-bf4f-7d808025b049 ref | 11858 | |||||||||
| 03c19f41… | Landesdenkmalamt Baden-Württemberg: Dokumentation der jüdischen Grabsteine in Baden-Württemberg, Fotografien | d5251c84-1d8b-4ea8-b46c-86c044c1947f ref | Bestand ref | EL 228 b II | Fotos ref | 1980-01-01 | 2000-12-31 | Enthält die Dokumentation mindestens zweier Grabsteine, die als Herkunftsorte der Verstorbenen solche in Indien nennen, nämlich Nainital und Bangalore. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 102 | Inhalt<lb/>Die Sorge für die Verstorbenen gilt in der anthropologischen Forschung als einer der wichtigsten Indikatoren für den Beginn menschlicher Kultur überhaupt. Indem er sich um die Bestattung der sterblichen Überreste von Angehörigen der eigenen Gemeinschaft kümmerte, offenbarte bereits der prähistorische Mensch wie auch immer geartete Vorstellungen von einem Jenseits und eine über den Tod hinausgehende Verbundenheit von Individuum und Gemeinschaft. Im jüdisch-christlichen Kulturkreis entwickelte sich die Erdbestattung in einem Sarg als die übliche Form der Beisetzung, die auf einem besonderen, eigens dafür vorgesehenen Bereich, dem Friedhof, zu erfolgen hatte. Die Unantastbarkeit der Totenruhe, die für jüdische Bestattungen im Unterschied zu den christlichen unabdingbar gilt, hat zur Folge, dass jüdische Friedhöfe nicht nach bestimmten Ruhefristen geräumt und neu belegt werden. Soweit sie der nationalsozialistischen Barbarei entgingen, konnten auch in Baden-Württemberg jüdische Friedhöfe vielfach über viele Generationen bis in die Gegenwart wachsen. Da es bis ins 20. Jahrhundert hinein üblich war, auf den Grabsteinen neben dem Namen des Bestatteten auch den des Vater zu nennen, bilden diese Inschriften auch für die historisch-genealogische Forschung Quellen von höchstem Wert.<lb/>All diese Friedhöfe sind heute geschützte Kulturdenkmale. Auf Grund eines Beschlusses des baden-württembergischen Landtages aus dem Jahre 1989, der die Dokumentation und Erhaltung jüdischer Friedhöfe in Baden Württemberg zum Inhalt hatte, erhielt das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg den Auftrag einer umfassenden Dokumentation aller einschlägigen Grabsteine. Wesentliche Grundlage dieser Arbeit waren Abzüge von Fotos, die vom Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland in Heidelberg zwischen 1985 und 1992 von fast allen jüdischen Grabsteinen in Baden-Württemberg angefertigt worden waren.<lb/>Der Kopiensatz mit rund 85.000 Abzügen wurde nach Abschluss des Projekts im Mai 2008 zusammen mit den vom Landesdenkmalamt erarbeiteten Friedhofsdokumentationen in Papierform und einer Datenbank mit Dokumentationsergebnissen für einen großen Teil der Gräber an das Staatsarchiv Ludwigsburg abgegeben. Diese Datenbank enthält neben historischen, kunst- und sprachwissenschaftlichen Details insbesondere auch genealogisch relevante Sachverhalte.<lb/>Im Zuge eines von der Kulturgutstiftung Baden-Württemberg finanzierten Projekts wurde diese wertvolle Überlieferung 2011 im Staatsarchiv Ludwigsburg als Bestand EL 228 b II für die Online-Nutzung erschlossen. Die aus vielen Einzeltabellen bestehende Datenbank wurde in ein für das Findmittelsystem des Landesarchivs geeignetes Format aufbereitet, der gesamte Fotobestand eingescannt, jedes Foto mit individueller Signatur versehen und - soweit möglich - Friedhof für Friedhof manuell mit den zur Verfügung gestellten Datenbankinhalten verknüpft. Damit ist der 1985-1992 flächendeckend fotografisch gesicherte Zustand der Grabsteine in Verbindung mit den Erschließungsdaten für weitere Forschungen weltweit über Internet abrufbar.<lb/>Es handelt sich um Fotos von Grabsteinen von über 141 Friedhöfen (die Zahl der Friedhöfe in Baden-Württemberg differiert je nach zu Grunde gelegter Zählweise geringfügig), von denen 89 in Baden und 52 in Württemberg liegen. Die ihrer alphabetischen Anordnung verwendeten Ortsbezeichnungen folgen denen des Registers zu den Inventarbüchern I und II ("Dokumentation Friedhöfe in Deutschland") des Zentralarchivs zur Erforschung der Juden in Deutschland, Heidelberg, unter Verwendung der heutigen offiziellen Benennungen (z.B. "Bad Wimpfen HN" statt "Wimpfen (Bad)".<lb/>Die in runden Klammern nachgestellte Zählung (001-143) wurde zur Verzahnung mit dem genannten Register ebenfalls übernommen, wobei die beiden Friedhöfe mit den Nummern 012 (Bremen) und 086 (Michelstadt/Hessen) hier fehlen, da sie außerhalb von Baden Württemberg liegen.<lb/>Der jeweils erste externe Weblink auf Friedhofsebene (einheitlich mit "Zentralarchiv HD" bezeichnet) verweist auf den betreffenden Eintrag in dem vom Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden in Deutschland, Heidelberg, gepflegten Online-Verzeichnis jüdischer Friedhöfe. Dort können neben weiterführenden Literaturangaben zum betreffenden Friedhof auch Einzelheiten zum jeweiligen Dokumentationsprozess, wie das Jahr der Anfertigung der Fotografien und die Namen der Bearbeiter der sog. "Grunddokumentation", gefunden werden. Auf die Arbeit dieser Bearbeiter gehen die im vorliegenden Bestand publizierten Grabbeschreibungen ja zurück. Ein zweiter Link ("Judaica Alemannia") führt auf die Homepage der Arbeitsgemeinschaft für die Erforschung der Geschichte der Juden im süddeutschen und angrenzenden Raum, die ebenfalls weiterführende Informationen und Weblinks zur Geschichte der einzelnen Friedhöfe enthält. Für die meisten dieser Kulturdenkmäler existiert inzwischen ein eigener Eintrag in der Online-Enzyklopädie "Wikipedia". Die betreffenden Links werden hier ebenso mitgeliefert wie einzelne Verweise auf weitere einschlägige Online-Projekte.<lb/>Bei den Scans wurde auf einen automatischen Ausgleich von Helligkeit und Kontrast verzichtet, um möglichst viele Bildinformationen, d.h. möglichst viele Graustufen zu erhalten. Viele Aufnahmen wirken daher zunächst über- oder unterbelichtet, was aber im Bildpräsentationsmodul durch den Auswahlbutton "Helligkeit" angepasst werden kann. So bleibt ein Maximum an Graustufen erhalten, von denen sonst ein Teil insb. bei Aufnahmen unter extremen Lichtverhältnissen (dunkle Grabsteine vor verschneitem Hintergrund/hellem Himmel oder obere Hälfte des Steins im prallen Sonnenlicht, untere im Schlagschatten eines benachbarten Steins usw.) verloren gehen würde.<lb/><lb/>Quelle: Beständeübersicht StALB | Ober- und Mittelbehörden seit um 1945 / 1826-1999 > Geschäftsbereich Kultusministerium | ca. 85.000 Fotografien (31,5 lfd. m) | 02 Überarbeitung (durch den "Autor") ref | Ca. 1980-ca. 2000 | 7ef9cf9f-2f92-4205-878c-5118fe4a4ba0 ref f4437069-dd1a-404b-9582-4cbc84b7d075 ref 4d7aca7b-f52e-4f9a-b366-75fa4a7366cd ref | 38700d27-4a18-46ed-9882-1cac6ba27476 ref Bangalore ref | ||||||||
| 03c976be… | VEB Henneberg Porzellan Ilmenau | 3d35e616-c179-438d-b54a-9834a4c82524 ref | Bestand ref | 4-94-3218 | 1932-01-01 | 2005-12-31 | Der Bestand umfasst neben dem Schriftverkehr mit Firmen in Indien, Pakistan und Ceylon auch Mustersendungen und Versandpapiere zu verschiedenen Messen, unter anderem in Neu Delhi und Bombay. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 163 | Gegründet bereits im Jahr 1777 als Ilmenauer Porzellanfabrik gehört der VEB Hennberberg Porzellan Ilmenau zu den ältesten Porzellanunternehmen Thüringens. Von 1945 bis 1949 als Ilmenauer Porzellanfabrik "Graf von Henneberg" AG geführt, wurde der Betrieb 1949 in einen VEB umgewandelt und lief bis 1969 erst als VEB Porzellanwerk "Graf von Henneberg", von 1969 bis 1973 als VEB Porzellanwerk Ilmenau. 1973 erfolgte die Zusammenlegung aller Porzellanunternehmen in und um Ilmenau und die Gründung eines "Neuen Porzellanwerk Ilmenau" (NPI), welches unter dem Namen "Graf von Henneberg" produzierte. Nach der Wiedervereinigung wurde die Rechtsform des Betriebes umgewandelt und läuft seit 21.12.1990 als Graf von Henneberg-Porzellan GmbH Ilmenau und Rhön-Porzellan GmbH Stadtlengsfeld.<lb/><lb/>Quelle: Beständeübersicht im Archivportal Thüringen (http://www.archive-in-thueringen.de/de/bestand/view/archiv/224/id/23516) | Nichtstaatliches Archivgut (Bestände und Sammlungen) > Wirtschaft und Bankwesen > Wirtschaft > Glas- und Porzellanindustrie | 35,3 lfm | Informationen beruhen auf Online-Recherche im Archivportal Thüringen im April 2021. | f7bbcbff-9c7d-49a6-8c65-cccf486e9435 ref b449be3f-ba48-4fc9-9871-1f5a97f0ff65 ref 0c700422-930f-45df-911f-94309d9a0235 ref ad789c2f-d0e7-47ad-ad5c-60054a44d606 ref 21cf5ea6-9c98-47ed-bf58-89bbc49a4314 ref | 7f841e57-b7e7-4f71-bdfa-2a90e54050e0 ref 709db6a6-e6f7-4ca1-b710-e125fb0d2719 ref Indien ref 5a28b6ae-4848-4488-bd18-1f7479cde57e ref fe7dc661-0e39-400e-ae2d-c831b96dd36d ref d3a50164-4c4a-45b1-a4fa-57b2ea6a6cfa ref Ilmenau ref | c50177b6-c4c5-4a60-832b-8101e4c5dccf ref | |||||||||
| 03d8eec9… | [Firmen und Unternehmen] | 569f6a93-dbed-4c9f-a4f6-b80e59c795b1 ref | Bestand ref | 90001 | 1849-01-01 | 1980-12-31 | Enthält eine Akte mit Unterlagen zur Firma W. Biedermann & Co., deren Indiengeschäft von 1915-1926 abgewickelt bzw. liquidiert wurde. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | 88 | c50b9f1d-4e77-4ea1-b090-a737e7bc8da1 ref 0c07c2d0-84bf-47ad-84bc-5d15c19fe7e0 ref 422054c8-e379-4c59-b0bf-30596e1b5ccb ref | Bremen ref | |||||||||||||
| 03f33e4b… | Botschaft Paris I | 3a600b60-89f1-4b38-8d90-9b469142523a ref | Bestand ref | RAV 204-1 | 1817-01-01 | 1945-12-31 | Dieser Bestand enthält vier relevante Archivalien, die sich zusammensetzen aus Akten zu Politik und zum Handel mit Indien. | 4 | 05 veröffentlicht ref | Bestandsgeschichte:<lb/>In Paris, der Hauptstadt Frankreichs, existierte eine Gesandtschaft des Norddeutschen Bundes, die mit der Reichsgründung 1871 zur Gesandtschaft und noch im selben Jahr zur Botschaft für das Deutsche Reich umgewandelt wurde. Die Botschaft bestand bis zum Kriegszustand mit Frankreich am 3. August 1914. Der Schutz deutscher Interessen in Frankreich wurde bis 1917 durch die USA, danach durch die Schweiz wahrgenommen.<lb/><lb/>Die Wiedereröffnung erfolgte 1920 als diplomatische Vertretung, die im September 1920 zur deutschen Botschaft umgewandelt wurde. Mit der französischen Besetzung des Ruhrgebiets 1923 wurde der Botschafter abberufen, bereits 1924 aber der Posten wieder besetzt. Aufgrund des Kriegszustandes mit Frankreich am 3. September 1939 wurde die Botschaft geschlossen. Die Schutzmachtvertretung übernahm für Frankreich und seine Gebiete Schweden. Mit dem 1. Juli 1940 ging die Wahrnehmung der deutschen Interessen im Bezirk Paris und für den restlichen besetzten Bezirk mit dem 01. Oktober 1940 zurück auf die deutschen Besatzungsbehörden bzw. die Dienststelle des AA in Paris über. Im unbesetzten Gebiet nahm weiterhin Schweden die Interessen wahr, dies wurde erst mit der Einrichtung der Zweigstelle in Vichy gegenstandslos (u.a. s. RZ 405/40287).<lb/><lb/>Mitte 1940 erfolgte die Einrichtung einer Dienststelle des Bevollmächtigten des Auswärtigen Amts beim Militärbefehlshaber in Frankreich, ab dem 20. November 1940 hieß sie wieder "Deutsche Botschaft in Paris". 1944 wurde der Botschaftssitz in verschiedene Ausweichstellen verlegt: Nancy, St. Die, Gerardmer, Baden-Baden, Sigmaringen, Bad Mergentheim, zuletzt Konstanz, wo die Botschaft bis zum Kriegsende 1945 bestehen blieb.<lb/><lb/>---<lb/><lb/>Ein Teil der Akten kam 2005 durch eine französische Aktenrückgabe in das Archiv. Ein sehr kleiner Teil der Akten der Gesandtschaft befand sich bis 2008 im Bundesarchiv und ist in der Abgabeliste "Paris II" zu finden.<lb/><lb/>Leiter:<lb/>- 1871: Alfred Graf von Waldersee, Leitung der Botschaft<lb/>- 1871-1874: Graf Harry von Arnim(-Suckow), Gesandter, Ende 1871 Botschafter, 1872 Wirklicher Geheimer Rat mit dem Prädikat Exzellenz<lb/>- 1874-1885: Prinz von Ratibor und Corvey Chlodwig Fürst zu Hohenlohe-Schillingsfürst, Botschafter<lb/>- 1885-1901: Georg Graf zu Münster-Ledenburg, ab 1899 Fürst Georg Münster von Derneburg, Botschafter<lb/>- 1901-1910: Fürst Hugo von Radolin, Botschafter<lb/>- 1910-1914: Wilhelm Freiherr von Schoen, Botschafter<lb/>- 1920-1923: Wilhelm Mayer, Geschäftsträger, Charakter als außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister, 1920 Botschafter<lb/>- 1923-1924: Leopold von Hoesch, kommissarische Leitung<lb/>- 1924-1932: Leopold von Hoesch, Botschafter<lb/>- 1932-1935: Roland Köster, Botschafter<lb/>- 1936-1939: Johannes Graf von Welczeck, Botschafter<lb/>- 1940-1942: Otto Abetz, Bevollmächtigter des AA beim Militärbefehlshaber in Frankreich, 1940 Botschafter<lb/>- 1943-1944: Otto Abetz, Botschafter<lb/><lb/>Inhaltliche Charakterisierung:<lb/>Verwaltung und Geschäftsgang, Personalien, deutsche und fremde diplomatische und konsularische Vertretungen, Zweigstelle Vichy, Protokoll, Orden, Politik, Versailler Vertrag, Völkerbund, Elsass-Lothringen, Saargebiet, Ruhrbesetzung, Kriegsschuldfrage, Kolonialsachen, Fremdenlegion, NSDAP, NS-Organisationen, jüdische Angelegenheiten, Judenangelegenheiten, Kommunismus, Militär, Marine, Wirtschaft, Handel, Industrie, Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Schifffahrt, Eisenbahn, Fernmeldewesen, Recht, Grenzsachen, Polizeisachen, Auswanderung, Kultur, Kunst und Wissenschaft, Deutschtum, Vereine, Kirchen- und Schulwesen, Gesundheitswesen, Arbeiter- und Sozialfragen, Presse und Propaganda; Handakten der Konsuln Eugen Julius Lorz und Hans Henning von Bose, Archivkommission unter Kurt Jagow<lb/><lb/>Quelle: Beständeübersicht PA AA | Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes > 2. Akten > 2.2 Deutsches Reich - Auslandsvertretungen > 2.2.7 Auslandsvertretungen O-Q | 0568c336-8379-48e5-ba8c-ade3c491c3c3 ref 04ce6735-b582-49ac-aac4-193d03acab1a ref 7fce7a0e-4ab3-457d-9299-238ed1417616 ref 28c01cb8-19c3-4dd0-bff0-9634efd0fbf0 ref 697ff0ff-7602-4dd1-bc15-5af6e0ead5d9 ref | 5d587605-3c71-43ed-a798-9b3e0bf35fcc ref Frankreich ref Indien ref | |||||||||||||
| 020aaa27… | Wilhelm-Kempff-Archiv | 027da4f7-5247-4d0a-8890-72a56ed181c5 ref | Bestand ref | Kempff-Wilhelm | Noten ref Fotos ref Schriftgut ref | 1871-01-01 | 1994-12-31 | Enthält Korrespondenzen mit Konzertveranstaltern und Botschaften Deutschlands (Bombay und Neu Delhi), u.a. betreffend Konzerte in Indien 1961-1963. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Kurzbiografie<lb/>25. November 1895, Jüterbog - 23. Mai 1991, Positano (Italien)<lb/>1932-1945 Mitglied (aufgenommen als Komponist) der Preussischen Akademie der Künste<lb/>Erhielt als Kind eines Organisten und Kantorsschon früh eine professionelle musikalische Ausbildung; 1914-1917 Studium an der Königlichen Hochschule für Musik in Berlin, (Klavier bei Heinrich Barth, Komposition bei Robert Kahn); Seit 1919 internationale Tourneen als Pianist; 1924-1929 Direktor der Württembergischen Musikhochschule Stuttgart; 1931-1942 Leiter eines Meisterkurses für Klavier im Marmorpalais in Potsdam; 1935 Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon; 1936 erste Japanreise; 1943 Konzerte in von Deutschland besetzten Ländern; nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs Auftrittsverbot durch die amerikanische Besatzungsmacht; 1947 Wiederaufnahme der Konzerttätigkeit; 1957 Gründung der Fondazione Culturale Orfeo in Positano, wo bis 1982 jährlich Beethoven-Interpretationskurse unter seiner Leitung stattfanden; zahlreiche internationale Tourneen, darunter acht nach Japan, daneben viele Schallplatteneinspielungen; neben solistischen Auftritten wirkte er auch als Kammermusiker, u.a. mit Pierre Fournier bzw. Yehudi Menuhin und Mstislaw Rostropowitsch<lb/><lb/>Beschreibung des Bestandes<lb/>Archiv und Bibliothek<lb/>Notenhandschriften und -drucke, u. a. die Opern "Die Flöte von Sanssouci", "König Midas" und "Die Fasnacht von Rottweil", beide Sinfonien, Klavierkonzert b-Moll, Streichquartet d-Moll op. 45.1, Klavierstücke, Lieder und Chöre; Manuskripte von Aufsätzen und Reden; Korrespondenz, u. a. mit Alfred Cortot, Georg Kulenkampff, Albert Speer und Ernst Wiechert; biografische Unterlagen; Unterlagen zur Konzerttätigkeit; Zeitungskritiken, Programmhefte und Fotos.<lb/><lb/>Quelle: Online-Bestandsübersicht AAdK, https://archiv.adk.de/bigobjekt/9414 | Musik > 1. Künstlerarchive/Persönliche Bestände > Kempff, Wilhelm | 22 lfm | 05 Endredaktion ref | 7574b635-6a9d-4707-a253-0c3c76da9be7 ref 957cd306-ba57-4213-8842-395b23c23a7b ref 5eccbe79-8143-40ef-91ac-05de9977e158 ref 397b1d2e-5f9d-4998-8be1-31f44bfc7e79 ref | 709db6a6-e6f7-4ca1-b710-e125fb0d2719 ref 7f841e57-b7e7-4f71-bdfa-2a90e54050e0 ref | 260df9a1-cb59-4872-b14a-6043a223bdf2 ref | ||||||||
| 020ab309… | Deutsche Kanzlei in London | 1828fbb0-a063-4619-9e39-d045f2208266 ref | Bestand ref | Hann. 92 | Akten ref | 1677-01-01 | 1897-12-31 | Enthält auch Gnadensachen betreffs der Regelung von Nachlassangelegenheiten von Einwohnern, die sich aus unterschiedlichen Gründen in Ostindien aufgehalten haben. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Landesverfassung, höchste Behörden, Ordenssachen, Domestika, Hofstaat, Hofämter, Ständische Sachen, Militaria, Justizwesen, Lehnswesen, Grenz- und Hoheitssachen, Gnadensachen, Harz, Berghandlungen, innere Landesverwaltung, Bremen u. Verden, Land Hadeln, Osnabrück, Wolfenbüttel, Diplomatie, Bundestag, Publika, Reichssachen, Auswärtiges, Kriegsunruhen, Kuralien u.a.<lb/>Quelle: Arcinsys Niedersachsen | 1 Staatliche Bestände > 1.11 Kurfürstentum / Königreich Hannover > 1.11.1 Oberste Staats- und Hofbehörden | 83,6 lfm | 02 Überarbeitung (durch den "Autor") ref | 68ab287a-0b43-4d09-a348-666f43392d9d ref 0ecdbce1-fdb2-4ca2-af3f-3ddf5b65f030 ref 1241e6b4-ecc6-4412-b9af-45c61ec6a4c1 ref | d76abd52-a9be-4102-b49b-a2c3560aec0d ref bad6a824-c896-4bdd-a783-7e47f2d20799 ref Madras ref | |||||||||
| 020ed9de… | Haus Wettin Albertinischer Linie e.V. | 1928c1f2-15b4-49c2-bb36-7b29f81665a7 ref | Bestand ref | 10716 | 1918-01-01 | 1945-12-31 | Im Bestand findet sich eine Archivalie mit dem Titel:<lb/>Ouvrage de l'an 1790 | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Benutzung im: Hauptstaatsarchiv Dresden<lb/><lb/>Personalangelegenheiten.- Satzungen.- Versammlungen und Familientage des Vereins.- Eingemeindungen.- Forstsachen und Jagdsachen.- Grundstücksangelegenheiten.- Inventare.- Kupferstichsammlung.- Kunstgegenstände.- Tagebücher, Briefe und Handzeichnungen.- Testamente.- Familienereignisse.- Familienverträge.- Familienkorrespondenz.- Gefechtsberichte sächsischer Truppen aus dem Ersten Weltkrieg.- Teichwirtschaft.- Rittergut Helfenberg.- Kammergut Sedlitz.- Rittergut Jahnishausen.- Privatvermögen der königlichen Familie.- Patronatsrechte in Prausitz, Pausitz und Mehltheuer.- Kirchenangelegenheiten.- Jahresrechnungen.- Fasanerie Moritzburg.- Sekundogeniturbibliothek.<lb/>Quelle: Website des Sächsischen Staatsarchivs / Bestandsbeschreibung / Inhalt / https://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=11.06&bestandid=10716&_ptabs=%7B%22%23tab-inhalt%22%3A1%7Dinhalt.<lb/><lb/>Nach seiner Abdankung organisierte sich das ehemalige sächsische Königshaus am 10.01.1922 im Familienverein Haus Wettin Albertinischer Linie e. V. Der Verein bezweckte u. a. die Verwaltung von Vermögenswerten sowie die Verteilung von Ausgleichszahlungen, die im Zusammenhang mit dem Auseinandersetzungsvertrag mit dem Freistaat Sachsen vom 24.06.1924 dem ehemaligen Königshaus überlassen oder gewährt wurden. In den Satzungen waren auch die Verwaltung sonstigen Familienvermögens, der Familienbilder, des Familienschmuckes, des Familienarchivs und weitere Angelegenheiten des Familienverbandes geregelt. Der Verein wurde am 16.10.1946 auf Grund der Rundverfügung Nr. 216 der Landesverwaltung Sachsen - Justiz im Vereinsregister gelöscht.<lb/>Quelle: Website des Sächsischen Staatsarchivs / Bestandsbeschreibung / Geschichte / https://archiv.sachsen.de/archiv/bestand.jsp?oid=11.06&bestandid=10716&_ptabs=%7B%22%23tab-geschichte%22%3A1%7Dgeschichte.<lb/><lb/><lb/> <lb/><lb/><lb/><lb/><lb/> | (18./19. Jh.) 1918 - 1945 | f2e88835-0520-4f40-beab-d768ac8ea8da ref 99671ec7-37ce-4cdc-97e2-bb2ce1fb1b73 ref 8fa472ac-20d1-4821-a396-a8babe644d74 ref f58f9f06-5f80-4ac8-9fac-27c94296c107 ref 45802996-2164-46fd-8c63-5ca315f7fb46 ref 6739e932-6fb1-421a-8053-5fdafab350f0 ref | f52638e8-bed1-4103-ac06-68b066946acf ref | 492a7492-4a63-46d1-834e-5b9b984189cb ref 1c991b86-dc17-4961-a5a8-e29808978b21 ref 46a5eda3-2739-44a8-bf0c-911e830b6067 ref | |||||||||||
| 020f9a88… | Koordinierung humanitärer Hilfsmaßnahmen | 3a600b60-89f1-4b38-8d90-9b469142523a ref | Bestand ref | B 30-REF. IB1-9 | 1967-01-01 | 1973-12-31 | Der Bestand beinhaltet vierzehn Akten zur humanitären Hilfe in Bezug auf Indien und Pakistan. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 54 | Verwaltungsgeschichte <lb/>IB1-9/IC1-9 - Koordinierung humanitärer Hilfsmaßnahmen (1968 - 1972) <lb/>Eingrenzung des Inhalts <lb/>Bi- und multilaterale humanitäre Hilfe, Länderakten, insbesondere Biafra und Ost-Pakistan<lb/>Quelle: Beständeübersicht PA AA | Politisches Archiv des Auswärtigen Amtes > 2. Akten > 2.3. Bundesrepublik Deutschland - Zentrale > 2.3.2. Politische Abteilung > B 30 Vereinte Nationen | a563158e-6777-4ff0-8545-afbd3fd2618d ref d4df7d53-1776-4cdf-8188-e5fbf7bce13c ref | 5a28b6ae-4848-4488-bd18-1f7479cde57e ref | ||||||||||||
| 021f09bb… | 10.9-L/6 Nachlass Lisch, Friedrich | 0d798b68-f3c8-4d8a-b2a1-1447755f262e ref | Bestand ref | 10.9-L/6 | 1804-01-01 | 1897-12-31 | Im Bestand befinden sich mehrere Archivalien mit Bezug zu Lischs sprachwissenschaftlicher Arbeit. Zum einen gibt es ein Dokument über die Schenkung indischer Handschriften des Jainismus von Hermann Halleur (zeitweise Missionar in Indien) an Lisch. Darin enthalten sind Briefwechsel mit Halleur und Albrecht Weber, der die Handschriften untersuchte. Außerdem ist ein Briefwechsel mit Friedrich August Rosen überliefert, in dem es ebenfalls um sprachvergleichende Themen geht. Des Weiteren befindet sich ein Brief von Steinhard aus Lübeck, einem früheren Lehrer Lischs, mit Anerkennung für dessen Arbeiten auf dem Gebiet der Sprachforschung, insbesondere des Sanskrit. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 163 | Bestandsgeschichte:<lb/>Lisch, Georg Christian Friedrich<lb/>geb. 29.3.1801 Alt Strelitz, gest. 22.9.1883 Schwerin<lb/>Kollaborator am Gymnasium Fridericianum in Schwerin (1827), Archivar im Geheimen und Hauptarchiv Schwerin (1834), Gründer des Vereins für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde (1835), Doktortitel (1848), Archivrat (1856), Geheimer Archivrat (1867), Direktor der großherzoglichen Altertümer- und Münzsammlungen, Konservator der historischen Kunstdenkmäler (1852)<lb/><lb/>Inhalt:<lb/>Notizen, Manuskripte, Materialsammlungen zur mecklenburgischen Geschichte einschließlich Vorgeschichte, zur Kunst- und Kulturgeschichte, zu historischen Hilfswissenschaften; Vorarbeiten zu den Veröffentlichungen des Nachlassers in den Jahrbüchern des Geschichtsvereins und zu anderen Publikationen, Sonderdrucke; Korrespondenzen mit wissenschaftlichen Vereinen, Institutionen und Gelehrten; persönliche Unterlagen, wie Zeugnisse, Bestallungsurkunden, Ehrendiplome, Urkunden über Ordensverleihungen, eigene Gedichte; Familienpapiere, wie Zeugnisse der Kinder, Testamente, Nachlassinventare; Korrespondenzen zwischen den Familienmitgliedern.<lb/><lb/>Vorwort zum Findbuch:<lb/>Der Nachlaß Friedrich Lischs muß als Mischbestand angesehen werden, da durch seine in Personalunion ausgeübten Tätigkeiten und seine Hauptarbeitsstätte - das Geheime und Hauptarchiv - eine Bestandsabgrenzung nicht möglich war. Es kann davon ausgegangen werden, daß sich der größte Teil seines Nachlasses bereits von Anfang an im Archiv befunden hat, angereichert mit Quellen verschiedenster Provenienzen, die Lisch für seine Ausarbeitungen benutzte und die noch nicht an ihren Archivstandort zurückgelegt waren. Ende September 1883 wurde der Geheime Archivrat Dr. Wigger vom Ministerium des Innern ""mit der Sicherstellung der Officialpapiere im Nachlaß des am 22. Sept. verstorbenen Geh. Archivrats Dr. Lisch beauftragt"". Die Schilderung der späteren Erschließungsetappen wird zeigen, daß diese Aufgabe von ihm nicht gänzlich ausgeführt wurde. Ebenso verhält es sich mit der Ergänzung des Nachlasses im Mai 1921: Dem Geheimen und Hauptarchiv wurde ein Koffer mit Urkunden, Briefen und wissenschaftlichen Aufzeichnungen durch den Enkel Lischs, den Bürgermeister Dr. Hermann Lisch in Elze übereignet. Der damalige Archivdirektor Dr. Stuhr legte fest, welchen einzelnen Beständen die in dem Koffer befundenen Unterlagen zugeordnet werden sollten. Die meisten waren für verschiedene Pertinenzbestände vorgesehen, nur ein Bruchteil gelangte in den Nachlaß Lisch. Von den mitgelieferten Urkunden der Familie Maltzan war 1997 erst eine dem Bestand Gutsurkunden Trechow zugeordnet, während sich alle anderen zu diesem Zeitpunkt zwar nicht mehr beim Nachlaß befanden, aber noch ihrer Bearbeitung harrten. Dieser Zustand wurde inzwischen bereinigt.<lb/>Die erste Bearbeitung des Bestandes erfolgte im Jahre 1983 durch den Kollegen Karl-Heinz Steinbruch und die Praktikanten der Fachschule für Archivwesen in Potsdam, Michalczik und Prestin sowie den Absolventen der Sektion Geschichte der Humboldt-Universität in Berlin, Rehberg. Die überlieferten Akten, die sich zu diesem Zeitpunkt in einer willkürlichen Reihenfolge befanden, waren von Lisch selbst nach sachlichen Zusammenhängen oder Korrespondenzpartnern gebildet und beschriftet worden. Der Grund für die Aufbereitung und Archivierung der Materialsammlungen und vor allem der zahlreich erhaltenen Briefe dürfte nicht nur am Interesse Lischs als Archivar gelegen haben, sondern gleichzeitig auch an seiner Aufgabe als Sekretär des Geschichtsvereins - die Erfüllung des Statutes. Dort heißt es u. a.:<lb/><lb/>"§ 8 Ferner ist es Zweck des Vereins, durch Briefwechsel mit Sachverständigen auserhalb Meklenburg vaterländische Gegenstände zu erörtern und den Briefwechsel zu ordnen und aufzubewahren. ... § 29 Der Ausschuss empfängt, ordnet, bewahrt und verwaltet durch die Beamten des Vereins oder noch ausserdem zu bestellende Geschäftsträger die Arbeiten und Beiträge der Mitglieder..."" An dieser Stelle dürfte das Abgrenzungsproblem noch einmal deutlich zu Tage treten, das bereits der Nachlasser gehabt haben muß. Auch der Umstand, daß in Briefen meist verschiedene Themen abgehandelt werden und je nach Intensität der Beziehungen zwischen den Korrespondenzpartnern persönliche Nachrichten eingeflossen sind, unterstreicht die Schwierigkeiten bei der Aktenbildung.<lb/>Die vorliegenden Sachakten, die von Lisch mit Schlagworten versehen waren, erhielten einen Aktentitel und gegebenfalls erläuternde oder ergänzende Enthält-Vermerke. Danach wurden sie nach den Tätigkeitsfeldern und Forschungsgebieten Lischs geordnet. Briefe mit entsprechendem sachlichen Bezug verblieben in den jeweiligen Akten. Für die sogenannten Korrespondenzakten, bei denen auch schon bei Lisch keine sachliche Zuordnung möglich war, wurde eine allgemeine Aktengruppe ""Korrespondenzen nach Partnern A-Z"" geschaffen. Hier wurden - ohne nähere Inhaltsangaben zu den Briefen - nur die Korrespondenzpartner namentlich erfaßt und alphabetisch gereiht. Während der Erschließung aufgefundene Fremdprovenienzen (s. o.) wurden aus dem Nachlaß herausgelöst und den entsprechenden Beständen zugewiesen. In den nachfolgenden Jahren aufgefundene Nachlaßteile wurden auf der Grundlage der geschaffenen Ordnung nachträglich in die entstandene Findkartei eingearbeitet.<lb/>Anläßlich des 200. Geburtstages von Friedrich Lisch entstand ein Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Landeshauptarchiv Schwerin und dem Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde, das sich die Verbesserung des Erschließungszustandes und die endgültige Bearbeitung des Bestandes zur Aufgabe stellte. Generell ging es um eine nochmalige Überprüfung und Vereinheitlichung sowie inhaltliche Ergänzungen der Verzeichnungsangaben, insbesondere um die genaue Identifizierung der einzelnen Korrespondenzpartner mit Hilfe verschiedener Nachschlagewerke und durch Schriftvergleiche anhand der Quellen. Arbeitsteilig übernahmen die Kolleginnen, Frau Dr. Elsbeth Andre und Frau Brigitta Steinbruch (LHAS), den Sachaktenteil, während sich Herr Karl-Heinz Steinbruch M. A. (Geschichtsverein) den sogenannten Korrespondenzakten widmete. Angemerkt sei hier, daß es sich bei diesen Akten zum größten Teil um Briefe an Lisch handelt; nur in wenigen Fällen liegen auch seine Entwurfsschreiben bei.<lb/>Während bei der Durchsicht der Sachakten vor allem die darin enthaltenen Briefe bzw. die bisher ungenannt gebliebenen Briefpartner erfaßt wurden, sind im Korrespondenzaktenteil durch Intensiverschließung die Hauptinhalte der Briefe aufgenommen worden.<lb/>Diese Erschließungsarbeiten erfolgten computergestützt mit dem Faust-Programm. Dadurch war es möglich, gleichzeitig Sach-, Orts- und Personenindices zu erstellen, die auch den anhängenden - nachfolgend beschriebenen - Inventarteil umfassen.<lb/>Der Nachlaß widerspiegelt in großem Maße die umfangreichen Arbeitsergebnisse auf Lischs beruflichen Tätigkeitsfeldern sowie seinen vielseitigen Forscherdrang auf den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Gebieten. Er enthält neben Notizen, Manuskripten, Materialsammlungen Lischs zu den verschiedensten Sachthemen, den Vorarbeiten zu seinen Veröffentlichungen in den Jahrbüchern des Geschichtsvereins eine Vielfalt von Korrespondenzen mit wissenschaftlichen Vereinen, Institutionen und namhaften Gelehrten seiner Zeit. Dagegen nehmen seine persönlichen und Familienangelegenheiten nur einen kleinen Platz ein. Der Gesamtumfang des Bestandes beträgt 6 lfm (laufende Meter), er wird unter der Bezeichnung 10.9-L/6 Nachlaß Friedrich Lisch geführt.<lb/><lb/>Schwerin, 2001 Brigitta Steinbruch<lb/><lb/><lb/>Quelle: http://archivdatenbank.landeshauptarchiv-schwerin.de/dothes.FAU?sid=4B7CC6CD10&dm=1&thes=2 | 10. Nichtstaatliches Archivgut > 10.9 Familien- und Personennachlässe > 10.9-L | 6 lfm | Informationen beruhen auf Online-Recherche im Juni 2021. | 3d66fbab-4093-45a1-b6f0-706533058313 ref 52e962bc-db89-4f20-88a3-581b15d65c59 ref 3abb3f74-6556-4585-ad48-cd2223ac484f ref 985929ef-1f0f-47d2-bf25-81aecdf80556 ref 2319a2f1-16af-4875-b158-7f248ebfe6e9 ref 571beed1-4e0d-4284-9e6a-ef96a27431e6 ref 65b2647e-f0bc-4dc4-9592-2d1681793b42 ref 7f969871-49e3-4eb7-9a84-f09a2aa75f3d ref 70384aab-ebf5-4264-aaa8-9f5fd041bf34 ref 4cccf256-0bde-4037-8216-120c80740ac2 ref | Indien ref Mecklenburg ref Lübeck ref | 94ecf419-5e6d-4b67-9b63-f6ec878db058 ref 0673847f-8a01-4da6-8353-a75407fcc0e2 ref 269fbe66-a8f9-4f2d-b2d7-1b363fdfe03b ref d22b161e-7b08-4d2c-a006-cf30ff42afb8 ref | |||||||||
| 02350173… | Bundesministerium für Forschung und Technologie | 76296e23-4730-4bbe-a428-5b46a126f3f4 ref | Bestand ref | B 196 | Schriftgut ref | 1972-01-01 | 1994-12-31 | Zu Indien: Lieferung kerntechnischer Anlagenteile nach Indien, Deutsch-indischer Wissenschaftleraustausch, insbes. auf dem Gebiet der Kernenergie und sonstige Besuche. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 105 | Standort: Koblenz Endarchiv<lb/>Der Bestand B 196 enthält fortgeführte Vorakten des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft (BMBW) aus der Zeit vor der Gründung des BMFT im Jahre 1972. Ein Teil der Altakten verblieb im Bestand B 138, obwohl die Zuständigkeiten vom BMFT wahrgenommen wurden. Nach der Zusammenlegung von BMFT und BMBW zum Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Jahre 1994 werden die Akten wieder in den Bestand B 138 übernommen.<lb/>Der Aktenplan von 1991 spiegelt die bisherigen Veränderungen in der Aufgabenwahrnehmung des Ministeriums wieder und gliedert die Aufgaben in folgende Hauptgruppen: HGr. 0: Allgemeine Angelegenheiten; HGr. 1: Organisations- und Geschäftsleitung; HGr. 3: Allgemeine Förderung der Wissenschaften, Meeresforschung; HGr. 5/6: Energieforschung einschließlich Kernenergie, Information und Dokumentation, Datenverarbeitung; HGr. 7: Forschung und Technik; HGr. 8: Weltraum- und Luftfahrtforschung; HGr. 9: Ausländische und internationale Angelegenheiten.<lb/>Nach dem jetzigen Stand sind die inhaltlichen Schwerpunkte der bisherigen Bewertung in den Hauptgruppen 3, 5/6, 7, 8 und 9 zu finden.<lb/>Zur Hauptgruppe 9 liegt kein Vorwort vor.<lb/>Quelle: BArch invenio | Koblenz Endarchiv | c8a37663-9f4e-41f3-a583-5b3fecc2edc1 ref 9f073c2b-4f0a-493d-8d30-c3832de16088 ref b0ff417f-81bd-49d6-856b-fbfb8a8d7432 ref 57c25f93-6da8-4952-9c3e-9776a55ae681 ref 52e962bc-db89-4f20-88a3-581b15d65c59 ref 835d0646-4831-477d-84c6-62b5bd567c9d ref | ||||||||||||
| 0247902e… | Rep. 931 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) - Kreisleitung Forst | ccf499ce-a1df-4c7f-9421-b33f70ff3bb2 ref | Bestand ref | 931 SED KL Fo | 1952-01-01 | 1989-12-31 | Im Bestand befindet sich ein Informationsbericht der Kreisleitung über Stimmungen und Argumente der Bevölkerung, unter anderem zum Staatsbesuch von Erich Honecker in Indien. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 163 | Organisationsgeschichte<lb/>Die SED war im April 1946 aus der Vereinigung von KPD und SPD hervorgegangen und konnte sich in der SBZ mittels aktiver Unterstützung der sowjetischen Besatzungsmacht zur führenden politischen und gesellschaftlichen Kraft entwickeln. Auch innerparteilich hatte sich ein Wandel vollzogen, so konnte sie sich als marxistisch-leninistische "Partei neuen Typus" etablieren, deren zentrale Leitungsorgane über die absolute Entscheidungsbefugnis verfügten. Auf Betreiben der SED beschloss die Volkskammer der DDR am 23. Juli 1952 das "Gesetz über die weitere Demokratisierung des Aufbaus und der Arbeitsweise der Staatlichen Organe in den Ländern der DDR". Mit der Bildung von Bezirken und der Auflösung verfassungs- und gesetzgebenden Organen der Länder sowie der Einführung des Prinzips des demokratischen Zentralismus als verbindlichem Organisationsprinzip staatlicher Organe und gesellschaftlicher Organisationen waren die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die SED ihre Einflusssphäre in allen Bereichen des Staates und der Gesellschaft festigen und zum auf der 2. Parteikonferenz beschlossenen allmählichen Aufbau des Sozialismus in der DDR übergehen konnte. Dafür waren mit dem Übergang zur Planwirtschaft seit 1947 schon volkswirtschaftliche Grundlagen geschaffen worden. In Anlehnung an die administrative Umstrukturierung wurde entsprechend den Vorgaben der zentralen Parteiführung auf der vom 27. - 29. Juni 1952 tagenden Delegiertenkonferenz der SED-Landesleitung Brandenburg die Auflösung derselben und die Bildung der drei Bezirksleitungen Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam beschlossen.<lb/>Die SED dominierte das politische und gesellschaftliche Leben in der DDR. Ihr Führungsanspruch wurde in der 1968 novellierten Verfassung der DDR legitimiert. Seit 1972 wurde der Ministerrat der DDR gesetzlich verpflichtet, den Politbürobeschlüssen Folge zu leisten. Der Aufbau des Sozialismus in der DDR vollzog sich dabei nicht nur unter Ausschaltung der oppositionellen Kräfte außerhalb der SED, er war auch mit Repressionsmaßnahmen gegen die Mitglieder selbst verbunden. Der zentralistische Staats- und Gesellschaftsaufbau in der DDR und die hegemoniale Stellung der SED konnten politische Krisen wie den 17. Juni 1953 oder die Wirtschaftskrise 1960 nicht verhindern. Trotz der daraufhin eingeleiteten Reformmaßnahmen, der Abschottung gegenüber den westlichen Industriestaaten, die im Mauerbau 1961 gipfelte, und der Einleitung und Durchführung vielfältiger sozialpolitischer Maßnahmen konnte die SED-Führung die bestehende Abwanderungsbewegung der Bevölkerung durch die "Republikflucht" noch ihren Machterhalt auf Dauer sichern. Die mit der "Ära" Gorbatschow und den damit verbundenen Reformbestrebungen in der UdSSR, dem wichtigsten Bündnispartner und bis dahin uneingeschränkten Vorbild der Staatspartei, führten zu einem tiefgreifenden Wandel in der Gesellschaft, zu einer Emanzipationsbewegung breiter Bevölkerungskreise, die im Herbst 1989 in offenen Protestveranstaltungen gegen das Regime mündeten. Den daraufhin einsetzenden gesellschaftlichen Veränderungen in der DDR konnte sich auch die SED, deren Führungsposition relativ rasch zurückgedrängt wurde, nicht entziehen. Die starre doktrinäre Haltung der Parteiführung gegenüber "Glasnost" und "Perestroika" hatte auch unter vielen Mitgliedern einen Bewusstseinswandel hervorgerufen. So traten zum Ende des Jahres 1989 unzählige SED-Mitglieder aus der Partei aus. Auch ein Kaderwechsel in den Führungsebenen des ZK, dem Politbüro und in den Bezirks- und Kreisorganisationen konnten weder den Machterhalt der SED sichern noch die massenhaften Parteiaustritte, die zur Auflösung vieler Grundorganisationen führten, verhindern. Im Dezember 1989 wurde auf Beschluss der Volkskammer der DDR der Hegemonialanspruch der SED als Verfassungsgrundsatz gestrichen. Die SED bildete sich auf einem Sonderparteitag im Dezember 1989 zur SED/Partei des demokratischen Sozialismus (PDS) um. Seit Februar 1990 führte sie nur noch die Bezeichnung PDS. Die bestehenden Bezirksorganisationen lösten sich nicht auf, sondern wurden zu Landesorganisationen umgebildet.<lb/><lb/>Bestandsgeschichte<lb/>Das Schriftgut der Kreisleitungen der SED wurde in den Zentralregistraturen aufbewahrt und aller fünf Jahre dem Bezirksparteiarchiv zur ständigen Aufbewahrung übergeben. Der Überlieferungszeitraum erstreckte sich von 1946 bis 1989.<lb/>Durch die Verwaltungsreform 1952 wurde eine Veränderung der Kreiseinteilung vorgenommen. Es kam zur Auflösung der alten Kreise und zur Bildung neuer Kreise. Im Einzelnen setzten sich die neuen Kreise ab 1952 aus Teilen der alten Kreise zusammen.<lb/>Die Übergabe an das BLHA erfolgte 1992 auf der Grundlage eines zwischen dem LV der PDS und dem BLHA geschlossenen Vertrages.<lb/><lb/>Quelle: http://blha-recherche.brandenburg.de/detail.aspx?ID=1765632 | 5. Bezirke Cottbus, Frankfurt (Oder) und Potsdam (1952-1990) > 4.4 Parteien, gesellschaftliche Organisationen, Verbände > Rep. 931 Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED) - Kreisleitungen (1950-1989) | 19 lfm; 1 Plakat | Informationen beruhen auf Online-Recherche im Juni/Juli 2021. Laufzeit und Umfang beruht auf Bestand, Bestandsbeschreibung entspricht Bestandsgruppe. | b9694db6-1295-4754-b4fc-8cb5b8bfa7d3 ref 05962378-50f8-4eed-bf27-cdcf8f6479b1 ref 2b18114f-d19a-4882-a5a6-463791478b87 ref eaef56e0-3f37-408f-b827-e7e027e50474 ref 91987398-e45f-46f1-84f9-288b27b9d90d ref 7ad70930-20e1-48e3-8632-ba8f3acf06a1 ref b985da5a-c253-4131-b6c7-3826d4788a2c ref | d03ac651-1a54-4bef-be2f-3d1b1763eb3b ref Indien ref d3a50164-4c4a-45b1-a4fa-57b2ea6a6cfa ref | 41b5f58b-d5b4-46b6-848f-cb601462905f ref f3dd151e-3998-49f7-8df8-8f312d96f195 ref | |||||||||
| 02657e47… | Pressedokumentation | b8d217d3-f879-4131-9cbb-046380bad5b0 ref | Bestand ref | P | Sammlungen ref | 1998-01-01 | 2009-09-16 | 4 | 04 redigiert ref | 132 | <hi rend="spacing2:1.15">Laufzeit von Januar 1998 bis 15.09.2009.<lb/>Fortführung der Sammlung ab dem 16.09.2009 in der digitalen Ausschnittssammlung.</hi> | Archive in Niedersachsen und Bremen>Stadtarchiv Celle>Gliederung><hi rend="spacing2:1.2">Archivische Sammlungen</hi> | Bestand gehört zum Stadtarchiv Celle - umgehängt, da alles nach 2000!! | cd9a3e02-fafa-4044-a411-ec49ad6a437d ref e0541071-b173-4ad8-ad71-bd81b03d5fb0 ref 8a07a432-1c59-44c9-8127-fe57a7ccc88e ref 599b5b5d-200a-4de5-b605-9c0c9a42a306 ref 569c1e41-c67c-4f80-8ed4-a0349b6cca26 ref | 0f988fa5-185e-475e-86f9-3c6b406f83bd ref | |||||||||||
| 0275813f… | Bildersammlung | 5f130368-c532-436d-bde1-b2a488552430 ref | Bestand ref | BS Bildersammlung | 1401-01-01 | 2010-12-31 | Der Bestand enthält die folgenden Fotos bzw. Glasnegative mit Bezug zu Indien bzw. Pakistan:<lb/>- Ausstellung von 12 fahrbaren Flugzeugtreppen der Firma Lüneburger Drahtwarenfabrik Dahms & Co. auf dem Lüneburger Marktplatz vor der Übergabe an eine pakistanische Fluggesellschaft.1967<lb/>- Oberbürgermeister Peter Gravenhorst (1914-1998) empfängt in der Großen Ratsstube eine Delegation der Deutsch-Indischen Gesellschaft, 1956<lb/>- Empfang einer Delegation der Deutsch-Indischen Gesellschaft in der Großen Ratsstube [durch Oberbürgermeister Peter Gravenhorst], 1956<lb/>- Friedenstraße, Indischer Tempel von Leppien, o. D. <lb/>- Tausendjahrfeier Lüneburg 1956. Ereignis.: Lüneburger Bevölkerung bestaunt Besucher aus Indien. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 7 | Stadtarchiv Lüneburg > 9. Sammlungen > BS Bildersammlung | 47912 Verzeichnungseinheiten | 88 | 3bc9bfcd-9765-44a6-9e2b-635b19152d91 ref 9f073c2b-4f0a-493d-8d30-c3832de16088 ref ff5ab519-388a-41da-b92b-b07deac4f36d ref 27fc3509-56d6-472f-95e3-d203f2c3e4e0 ref 084d508e-b184-4df3-b03b-ae300331ac89 ref fc75a2b4-cb2d-4459-8d54-c701dd45a599 ref 7e7590ec-e754-4d68-babf-15664f75d507 ref 7d6990ed-e679-4433-b486-a52a50b402df ref 1ff7d89a-0899-4041-bcd0-f602bd29f1ed ref | Lüneburg ref 5a28b6ae-4848-4488-bd18-1f7479cde57e ref | 1a720386-cf47-44ba-bd01-b290c4fdffb0 ref | ||||||||||
| 027ebe91… | Hardenberg, Familie von | eaeb8255-36c6-4ebf-9253-ac14c7a7363e ref | Bestand ref | VI. HA, FA Hardenberg, v. | 1557-01-01 | 1910-12-31 | Karl August von Hardenberg verwaltet das Vermögen seines Bruders, des Hauptmannes August Georg Ulrich von Hardenberg, während dessen Indienaufenthalt von 1782 bis 1786. | 4 | 05 veröffentlicht ref | 108 | 6 lfm (1204 VE) | ID 11IMPORT 2019-04-17 - Exceldatei bestaende.txt, Zeile 11:TD'Hardenberg, Familie von'Bestand'VI. HA, FA Hardenberg, v.''1557-00-00'1910-00-00''''GStA PK'''Deutsch''Karl August von Hardenberg verwaltet das Vermögen seines Bruders, des Hauptmannes August Georg Ulrich von Hardenberg, während dessen Indienaufenthalt von 1782 bis 1786. ''''''Hardenberg, Karl August von Hardenberg, August Georg Ulrich''''01 erfasst''TD' | c4c3ab8d-28c7-45fa-8f57-3c0971fd3a59 ref 46408a94-987d-419d-bfb1-06cb3f11e61a ref f14c5b61-cba0-4ae0-9d7b-adf48fec8ff5 ref | 64d1e422-cd00-4553-bc03-59d28d5f5b94 ref 2e3772d1-2eaf-464e-905b-16ad96e5d76e ref |
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